Energiesparlampen - FAQ

Hier finden Sie die aktuelle Version meiner “Energiesparlampen-FAQ”, die ich etwa seit 1991 erstellt habe und pflege.

Zu Zeiten der Wikipedia gibt es natürlich einen guten Artikel über Energiesparlampen der auch hierher verweist.

Noch eine Vorbemerkung: Inzwischen sind die Leuchtdioden (LED) vielleicht noch nicht preisgünstiger, aber ungefähr so effizient wie Leuchtstoffröhren geworden (wobei leider auch noch viel Schrott verkauft wird, was die Effizienz angeht).
Da LED kein Quecksilber enthalten, sondern nur unglaublich geringe Mengen seltener Erden und eine viel höhere Lebensdauer (40.000 Stunden) erreichen, sollten Sie LED in Ihrer Kaufentscheidung vorziehen. Nur wo LED heute noch keine guten Lösungen anbieten, sind Leuchtstoffröhren immer noch sinnvoll.
Bitte achten Sie aber daraum, daß Sie mindestens LED mit 80 Lumen pro Watt kaufen (lm/W). 100 lm/W sind zwar schon erhältlich, aber sehr teuer. Wenn Sie also 100 lm/W lesen sollten Sie skeptisch sein oder genau nachfragen.

Es gibt aber bereits Leuchtmittel aus einer Kette von vielen LED, die Sie in einen Sockel einer Leuchtstoffröhre einstecken können – allerdings nur wenn die Leuchte noch ein sog. “konventionelles Vorschaltgerät” (weiter unten erklärt) enthält.

Was Sie schon immer über Energiesparlampen wissen wollten, aber sich bisher niemanden zu fragen trauten…

Version 1.9, Stand: 31.1.2015 – seit 2011 wurden am nun folgenden Text keine Änderungen mehr durchgeführt.

A: ‘do you have four-volt, two-watt bulbs?’
B: ‘for what?’
A: ‘no, two.’
B: ‘two what?’
A: ‘yes!’
B: ‘no!’ [Anonymus, Internet]

Inhalt dieser Seite:

  • Leuchtstofflampen sind Sondermüll
  • “Elektronische” sind besser als “konventionelle” Energiesparlampen
  • Keine Verkürzung der Lebensdauer mehr bei häufigem Schalten
  • Energiebilanz in jedem Fall positiv
  • Empfehlung: Elektronische Adapter mit vierpoligen, auswechselbaren Leuchtmitteln.
  • Recycling gesichert.

Für Licht wird in der Bundesrepublik nur acht Prozent des Stroms verbraucht1.

Trotzdem lohnt es, sich darüber Gedanken zu machen. Denn die Einsparpotentiale2 sind nicht unerheblich und ihre Ausschöpfung zahlt sich in den allermeisten Fällen energetisch, ökologisch und finanziell aus.

Die Energiesparlampen, von denen hier die Rede sein wird, sind nichts anderes als Leuchtstofflampen, nur eben im kompakter Bauform, etwa zum Einschrauben in eine gewöhnliche Glühlampenfassung. Von den sogenannten Halogenlampen (damit sind Halogen-Glühlampen gemeint, die mit 12 Volt betrieben werden) soll hier nicht die Rede sein. Ihr Spareffekt ist minimal, da auch Halogenlampen wie Glühbirnen hohe Wärmeverluste haben.

Typen

Typ 1: Lampen mit Schraub- oder Bajonettsockel

Diese Lampen sind zum unmittelbaren Austausch gegen Glühlampen bestimmt und können – so die Geometrie stimmt – in normalen Glühlampenleuchten betrieben werden. Sie enthalten heute alle ein elektronisches Vorschaltgerät (EVG).

Typ 2: Leuchtmittel mit Stecksockel und integriertem Starter

Diese Leuchtmittel haben einen genormten Stecksockel mit zwei Kontaktstiften. In dem Sockel ist ein Glimmstarter eingebaut. Sie sind für Leuchten bestimmt, die ein Vorschaltgerät enthalten. Sie können aber auch mit elektronischen Adaptern betrieben werden.

Typ 3: Leuchtmittel mit Vierstift- Stecksockel

Hierzu zählen technisch gesehen auch die herkömmlichen, stabförmigen, meterlangen Leuchtstoffröhren. Diese Lampen haben einen genormten Stecksockel mit vier Kontaktstiften. Die Lampen enthalten weder Glimmstarter noch VSG (Vorschaltgerät) und sind zum Betrieb mit KVG und separatem Starter oder EVG in entsprechend ausgerüsteten Lampen vorgesehen.

Typ 4: Gewöhnliche, stabförmige Leuchtstoffröhren

Technisch gesehen sind sie identisch mit Typ 3. Sie haben natürlich meist größere Abmessungen als ihre kompakten “Kollegen”.

Kompaktleuchtstofflampen als Ersatz für Glühlampen mit gleichem Lichtstrom

Glühlampe Kompakt- Leuchtstofflampe
mit eingebautem Vorschaltgerät mit externem Vorschaltgerät
KVG EVG VVG
40 W 9 W 7 W 11 W = 7 W + 4 W
60 W 13 W 11 W 13 W = 9 W + 4 W
75 W 18 W 15 W 15 W = 11 W + 4 W
100 W 25 W 20 W

Verschiedene Lampentypen im Vergleich

. Helligkeit (lm) Stromaufnahme
Lampe (W)
VSG (W) Gesamt (W) Effizienz (lm/W)
100 W- Glühbirne 1.380 100 + 0 = 100 13,8
75 W- 12 V- Halogenbirne mit konv. Trafo 1.350 75 + 11 = 86 15,7
75 W- 12 V- Halogenbirne mit elektron. Trafo 1.350 75 + 4 = 79 17,1
18 W- Kompakt-LS-Lampe mit KVG 1.200 18 + 9 = 27 44,4
20 W- Kompakt-LS-Lampe mit EVG 1.200 18 + 2 = 20 60
200 W- Glühbirne 3.150 200 + 0 = 200 15,8
36 W- Kompakt-LS-Lampe mit KVG 2.900 36 + 9 = 45 64,4
36 W- Stab-LS-Lampe mit KVG 3.100 36 + 9 = 45 68,9
36 W- Stab-LS-Lampe mit VVG 3.100 36 + 7 = 43 72,1
36 W- Stab-LS-Lampe mit SVVG/EVG 3.100 36 + 4 = 40 77,5
36 W- Stab-LS-Lampe mit EVG 2.900 32 + 4 = 36 80,6
1.000 W- Glühbirne 18.800 1.000 + 0 = 1.000 18,8
400 W- Quecksilberdampflampe 22.000 400 + 24 = 424 51,9
250 W- Halogen- Metalldampflampe 20.000 250 + 1 = 251 79,7
250 W- Natriumdampf- Hochdrucklampe 33.000 250 + 25 = 275 120
135 W- Natriumdampf- Niederdrucklampe 22.500 135 + 25 = 160 140,6

Legende: VSG = Vorschaltgerät, KVG = Konventionelles VSG, VVG = Verlustarmes VSG, SVVG = Superverlustarmes VSG, EVG = Elektronisches VSG, Kompakt-LS-Lampe = Kompaktleuchtstofflampe9

Leistungsdaten und Längen (sichtbare Leuchtröhre)

Glühlampe Sparlampe
. Osram . Philips .
Leistung Leistung Länge Leistung Länge
25 W 5 W 121 mm 5 W 111 mm
40 W 7 W 130 mm 9 W 111 mm
60 W 11 W 139 mm 11 W 132 mm
75 W 15 W 143 mm 11 W 152 mm
100 W 20 W 156 mm 20 W 190 mm
120 W 23 W 176 mm 23 W 211 mm

[11]

Wo setze ich Energiesparlampen ein?

Überall dort, wo eine energiesparende Dauerbeleuchtung gefordert ist, also im Wohnzimmer, Küche, etc. Interessant ist auch die Möglichkeit, die Helligkeit einiger Leuchten zu steigern. Setzt man z.B. in eine Leuchte, die nur für 60 W zugelassen ist, eine 23 W-Sparlampe ein, so kann die Helligkeit stark erhöht werden. Auch für Außenbeleuchtungsanwendungen sind Energiesparlampen geeignet. Dabei ist zu beachten, da die Helligkeit (der Lichtstrom) bei geringen Temperaturen stark abnimmt (auf ca. 60% bei minus 15 Grad und stehender Lage.) Die meisten elektronischen Energiesparlampen können sowohl an Gleich- als auch Wechselspannung betrieben werden. Dies eröffnet weitere Anwendungsgebiete z.B. in der Solartechnik oder anderen Batterieanwendungen. Als Treppenhausbeleuchtung oder für ähnliche Anwendungsgebiete, in denen häufig ein- und ausgeschaltet wird und schnell die volle Helligkeit zur Verfügung stehen muß, sind Energiesparlampen eher ungeeignet11

Funktion

Der (weiße) Glaskolben ist mit einem Gasgemisch gefüllt; wir haben also keine Glühwendel mehr, die auf 2.400 bis 3.000 Grad erhitzt wird, nur um Licht zu geben. Vielmehr werden die Atome dieses Gases durch den elektrischen Strom zu einer Strahlung3 angeregt.

Diese Strahlung trifft auf die Leuchtstoffschicht auf der Innenseite der Glasröhre und wird von ihr in sichtbares, “kaltes” Licht umgewandelt, das die Glasröhre verläßt.

Müll

Jährlich werden ca. 90 Mio. Leuchtstoffröhren verkauft4 . Wie alle Leuchtstofflampen enthalten auch die Energiesparlampen Quecksilber. In den letzten zwanzig Jahren ist der Quecksilbergehalt um 80% zurückgegangen. Eine ‘normale’ Leuchtstoffröhre enthält heute ca. 15, eine Energiesparlampe nur etwa 5 mg Quecksilber. Das ist wenig, und dennoch ist Quecksilber ein Gift, das in den Sondermüll gehört und nicht in den normalen Hausmüll!

Betrachtet man die Herkunft des Quecksilbers im deutschen Müll, so machen die Leuchtstofflampen darunter einen recht kleinen Anteil aus: unter 0,9%5 ! Dazu ist folgendes zu sagen:

Der Einsatz von Entladungslampen (das ist der Überbegriff für die hier interessierenden Lampentypen) zu Beleuchtungszwecken anstelle von Glühlampen bedeutet bereits heute eine Energieeinsparung von 150 Mrd. kWh pro Jahr. Das entspricht nahezu der 1992 in Atomkraftwerken erzeugten Strommenge von 158 Mrd. kWh! Andererseits ist dieser Zusatzbedarf (würde man nur Glühlampen einsetzen) gleichbedeutend mit einer zusätzlichen Verbrennung von 45 Mio. t Steinkohle in konventionellen Kraftwerken. Ein kg Steinkohle enthält etwa 0,1 mg Quecksilber, Somit würden auf diesem Weg 4,5 Tonnen Quecksilber entstehen, teils auf Deponien und teils in der Atmosphäre, also etwa das Dreifache.

Hinzu kämen weitere Schwermetalle, die in der Kohle enthalten sind, und natürlich Schwefeldioxid, Stickoxide und nicht zuletzt Kohlendioxid, das bekanntlich ein Hauptfaktor für den sog. Treibhauseffekt ist, und mindestens 200 Mrd. kWh (heute ungenutzte) Abwärme bei der Produktion des Stromes.

Wenn einmal eine solche Lampe zerbricht, besteht keine direkte Gefahr für die Gesundheit, aber man sollte dann gut lüften und sich dieses weiße Pulver vom Leibe halten. Von Kindern fernhalten!

Recycling

Obwohl das Quecksilber wegen seiner leichten Flüchtigkeit und hohen Giftigkeit der Hauptgrund für die Entsorgung als Sondermüll ist, enthalten Leuchtstoffröhren auch andere “umweltrelevan-ten Inhaltsstoffe”6 Diese Stoffe werden wie das Quecksilber beim Recycling vom Glas und den Metallen der Elektroden getrennt, zum Teil wiederverwendet und zum kleineren Teil in Sondermülldeponien untertage gelagert.

Die bei den städtischen Sondermüll- Sammelstellen gesammelten Lampen werden bereits heute an Recyclingfirmen weitergeleitet7 . Die Rücklaufquote zu den Recyclingfirmen beträgt heute etwa 70-80%. Die heute geplanten und in Betrieb befindlichen Anlagen reichen bereits aus, um einen Rücklauf von 100% auch in Zukunft zu gewährleisten.

In manchen alten Fassungen von Leuchtstofflampen (Typ 4) können heute noch Kondensatoren eingebaut sein, die krebserregende Polychlorbiphenyle (PCB) enthalten (werden in Kondensatoren seit 1986 nicht mehr eingesetzt). Diese sollten möglichst ausgetauscht werden. Eine eventuelle Gesundheitsgefahr besteht jedoch nur bei Beschädigung oder unsachgemäßer Entsorgung dieser Kondensatoren. Seit einigen Jahren werden diese Kondensatoren nur noch ohne PCB hergestellt. Diese Kondensatoren gibt es nicht in Energiesparlampen.

Die EVG sind leider ebenfalls Sondermüll, weil sie eine Vielzahl von Metallen und Kunststoffen enthalten, die zwar nicht gefährlich sind, aber in der Müllverbrennung zur Entstehung von Dioxinen beitragen würden. Wie alle Elektronik haben auch diese Vorschaltgeräte eine unbegrenzte Lebensdauer, wenn sie normal betrieben werden. Lediglich die Röhren selbst unterliegen einem Verschleiß, müssen also nach etwa 20.000 Betriebsstunden ausgewechselt werden.

Starter

Bildquelle: Wikipedia
Bildquelle: Wikipedia

Die sogenannten Starter gibt es nur bei Lampen vom Typ 3 und 4, sitzen dort in der Lampenfassung (und können meist separat herausgedreht werden);

und bei Typ 2 und befindet sich in dem kleinen rechteckigen Kästchen zwischen den beiden Kontaktstiften.

Bei Lampen mit EVG ist kein Starter nötig, die meisten Steckadapter und auch EVGs arbeiten jedoch auch mit den Stecklampen vom Typ 2 zusammen. Aus folgendem Grund empfehlen wir jedoch den Kauf von Typ 3, immer in Zusammenhang mit EVGs: Die Starter enthalten radioaktive Stoffe9 . Nach Angaben des Umweltinstituts München liegt die zusätzliche Strahlendosis für eine Person, die sich in der Nähe einer solchen Lichtquelle befindet, bei unter einem Hundertstel der ,natürlichen’ Strahlenbelastung, die hauptsächlich von der Sonne kommt10 , ist also unbedenklich. Man sollte dennoch das Glasröhrchen im Starter nicht zerbrechen, weil dann radioaktive Partikel entweichen können, die, wenn sie als Staub eingeatmet oder verschluckt werden, eine ständige, schwache Strahlungsquelle im Körper bilden und dann nicht mehr ganz so ungefährlich sind.

Lampen ohne Starter, also mit EVG, erkennt man unabhängig von Bauform und Aussehen der Lampe daran, daß diese beim Einschalten nicht flackert, sondern (nach einer kurzen Verzögerung von bis zu einer Sekunde) sofort Licht gibt. Lediglich bei Typ 2 mit EVG kann dennoch ein kurzes Flackern auftreten.

Energiesparlampen und radioaktive Stoffe5

Seit über 10 Jahren sind keine Leuchtstofflampen mit radioaktiven Startern mehr auf dem Markt.

Vorschaltgeräte

Hier werden die konventionellen (KVG) und die elektronischen (EVG) Vorschaltgeräte unterschieden.

Elektronisches Vorschaltgerät (EVG)
Elektronisches Vorschaltgerät (EVG)

EVGs sind daran zu erkennen, daß sie beim Einschalten nicht flackern und deutlich leichter sind als die KVG11 . Achten Sie bitte beim Kauf auf “elektronische” Lampen (mit EVGs), obwohl sie wenige Mark teurer sind, und zwar aus folgenden Gründen:

Eine Leuchtstofflampe mit KVG sendet im Betrieb, bedingt durch die Netzwechselspannung in jeder Sekunde einhundert Lichtimpulse aus, die das Auge als kontinuierlichen Lichtstrom wahrnimmt. Bei EVGs wird die Lampe dagegen etwa 30.000mal in der Sekunde vom Strom durchpulst, woraus sich die höhere Lichtausbeute erklären läßt: Der Leuchtstoff leuchtet nach der Anregung durch den elektrischen Strom noch einige Millisekunden nach, weshalb bei der hohen Frequenz der elektronischen Lampen tatsächlich ein kontinuerlicher Lichtstrom entsteht, bei der niedrigen Frequenz des Netzwechselstroms verlöscht der Leuchtstoff in den Strompausen.

Nun hat man in England bei einer Untersuchung eine interessante Beobachtung gemacht: Menschen, die gewöhnlichem Leuchtstofflicht (einhundert Lichtimpulse in der Sekunde) ausgesetzt waren, arbeiteten bei derselben Arbeit deutlich langsamer als ihre Kollegen, deren Arbeitsplätze mit “elektronischem Leuchtstofflicht” beleuchtet waren, und klagten öfter über Kopfschmerzen.

Der Zusammenhang konnte inzwischen geklärt werden: Das menschliche Auge fährt z.B. beim Lesen in schneller Fahrt über die Zeilen und sucht nach jeder Zeile den Beginn der folgenden. Wenn der Arbeitsplatz in dieser sehr kurzen Zeit gerade dunkel ist, weil die Leuchtstofflampe in einer Strompause ist, macht es unnötige, willkürliche Bewegungen, die zwar bewußt nicht wahrzunehmen sind, das Auge jedoch ermüden, was sich in Kopfweh und dergleichen äußern kann13 . Ein Grund also mehr, der für die elektronischen Vorschaltgeräte spricht.

Gibt es technische Komplikationen mit anderen Geräten?

Unter ungünstigen Umständen können Energiesparlampen störende Einflüsse auf Infrarotfernbedienungsempfänger wie z.B. Fernseher, Videorecorder o.a. haben. Dies hängt mit einem geringen Infrarotanteil im Licht dieser Lampen zusammen. Um ein “Zittern” (Flackern) an den Elektroden zu verhindern und die Lichtausbeute zu steigern, werden elektronische Energiesparlampen mit hohen Frequenzen betrieben (35 kHz.) Stimmt diese “Modulationsfrequenz” nun in etwa mit der des Infrarotempfängers überein, so kann es bei kurzer Entfernung von lampe und Empfänger zu Störungen kommen. Moderne Infrarotfernbedienungen arbeiten mit einer Frequenz von ca. 400 kHz, so daß es hier kaum zu Störungen kommen kann11

Sollten Energiesparlampen den Radio- und Fernsehempfang stören, so ist dies auf eine unureichende Abschirmung des Vorschaltgerätes oder zu lange Zuleitungen vom EVG zur Röhre zurückzuführen. Bei neuen Geräten mit CE-Zeichen dürfte dies allerdings nicht zu beobachten sein.

Adapter

Sogenannte Adapter, bei denen die Leuchtstoffröhren ausgetauscht werden können, ohne das Vorschaltgerät wegzuwerfen, gibt es inzwischen bereits von mehreren Herstellern, hier seien als Beispiele nur Fa. Hüco und Arcotronic genannt. Leider sind diese Adapter (Vorschaltgeräte) im Vergleich zu Glühlampen noch etwas klobig. Auf der einen Seite weisen sie eine gewöhliche Glühlampenfassung auf, auf der anderen Seite ist die Steckfassung für die Röhre. Bei neu entworfenen Lampen kann das VSG herstellerseitig unauffällig im Gehäuse der Lampe untergebracht werden.

Inzwischen (2007) reicht die Lebensdauer der Röhre sogar fast an die Lebensdauer der Elektronik des Vorschaltgeräts heran – Vom Leuchtmittel getrennte Adapter sind nicht mehr so ökologisch wie dies zu Anfang einmal war.

Es gibt auch elektronische Adapter, die bei 12 oder 24 Volt arbeiten, also ideal für Solarstromanlagen geeignet sind14 .
Lichtfarben

Die Leuchtstoffe in der Glasröhre können unterschiedliche Stoffe enthalten, demzufolge entstehen auch andere Lichtfarben. Man unterscheidet grob zwei Lichtfarben: das kalte (bläuliche) und das warme, angenehmere, rötliche Licht.

Oft ist die Lichtfarbe nicht aus der Packung zu ersehen, deshalb empfiehlt sich ein kurzer Test. Man unterscheidet 4.000 Kelvin für kaltes Licht und 2700 für warmes. (Manchmal steht auf dem Sockel dann nur “F82”, “827” oder “F84”).

Im übrigen erreichen alle Leuchtstofflampen erst nach 20 bis 80 Sekunden ihre volle Lichtleistung. Bei Kälte verstärkt sich dieser Effekt, weshalb man diese Lampen im Freien so montieren sollte, daß das Vorschaltgerät die Röhre von unten leicht miterwärmt.

Unter dem Begriff “Dreibandenröhre” ist folgendes zu verstehen: Der Leuchtstoff sendet das sichtbare Licht nicht im ganzen Farbspektrum wie die Sonne und die Glühbirne aus, sondern in einigen Bereichen, genannt “Banden”. Die billigeren Zweibandenröhren senden meist Licht im gelbgrünlichen Bereich (durch den Phosphor) aus, bei Dreibandenröhren kommen eine oder mehrere “Banden” hinzu. Drei- und Fünfbandenröhren sind etwas teurer, geben aber ein angenehmeneres und besseres Licht, da ihr Spektrum mehr dem Sonnenlicht ähnelt, das alle Farben enthält – haben aber eine geringfügig schlechtere Energieausbeute (das menschliche Auge empfindet vor allem gelbgrün als hell)12

Lichtfarben von Leuchtstofflampen mit Farbnummern

warmweiß (ww) . neutralweiß (nw) . tageslichtweiß (tw) .
unter 3.300 K . 3.300 K bis 5.000 K . über 5.000 K .
Lumilux dlx Warmton 32 Lumilux dlx weiß 22 Lumilux dlx daylight 12
Warmton- Extra dlx 92 Weiß dlx 94 Tageslicht dlx 95
Warmton dlx 93 . . . .
Lumilux Warmton 32 Lumilux weiß 21 Lumilux Tageslicht 11
Lumilux Interna 41 Super 80 weiß 84 Super 80 Tageslicht 86
Super 80 Warmton 83 . . . .
Super 80 Warmton Extra 82 . . . .
. . Weiß universal 25 . .
. . Hellweiß 20 . .
. . Weiß 30 . .
Warmton 30 . . . .
Warmton 29 . . . .

dlx = de luxe9

Lebensdauer

Stiftung Warentest hat getestet: “Seit Juni 2004 brannten die Energiesparlampen im Dauertest. Ein Prüfzyklus läuft über drei Stunden: 165 Minuten sind die Lampen an, 15 Minuten aus. Dann beginnt der Zyklus von vorn. Von den 27 Sparlampen im Test halten 9 Modelle mehr als 19 000 Betriebsstunden aus. Gute Energiesparlampen ersetzen so etwa 19 Glühlampen mit Glühfaden. Neben Fabrikaten von Osram und Philips sind darunter auch zwei Aktionsware-Lampen von Aldi Nord sowie ein Modell von Megaman.”

Bei jeder Leuchtstofflampe ist die Lebensdauer maximal, wenn die Lampe über längere Perioden ununterbrochen leuchtet. Und obwohl dies auch für die Energiesparlampen gilt, haben die EVGs auch hier einen Fortschritt ermöglicht: Man kann sie unbedenklich auch häufiger schalten, also wie Glühbirnen benutzen. Einige Hersteller empfehlen sogar deren Einsatz bei der Treppenhausbeleuchtung, wir sind jedoch noch etwas skeptisch und möchten davon abraten, unter anderem auch, weil die Lampen dort zwar sehr häufig eingeschaltet werden, aber dabei keine hohe Brenndauer pro Jahr erreichen, so daß die Amortisationszeit sich über Jahrzehnte erstrecken würde. Hier wird der Verschleiß vorher einen Strich durch die Rechnung machen (und man könnte die 20 Euro gewinnbringender in einer Bank anlegen).

An dieser Stelle soll nicht unerwähnt bleiben, daß man Energiesparlampen nicht mit gewöhnlichen Dimmern betreiben kann. Dazu sind spezielle Vorschaltgeräte notwendig, die meist auch gesonderte Vorrichtungen (Zündstreifen) an den Röhren erfordern.

Wie häufig können Energiesparlampen eingeschaltet werden?

Zu beachten ist, daß die Lampe vor dem Einschalten abgekühlt sein muß. Das bedeutet, daß man auf Leuchtpausen von 2-5 Minuten verzichten sollte und in diesen die Lampe lieber eingeschaltet läßt. Schaltet man eine Energiesparlampe in noch warmem Zustand wieder ein, so wirkt sich dies auf die Lebensdauer aus11

Wie lange ‘lebt’ die Lampe und wie stark nimmt ihre Helligkeit im Laufe der Zeit ab?

Inzwischen (2007) erreichen sehr viele Energiesparlampen Lebensdauern vor mehr als 19.000 Stunden – das sind allerdings “nur” 2,2 Jahre Dauerbetrieb.

Ausgenommen sind ab und zu Energiesparlampen, die über lange Zeit in einem abgeschlossenen Gehäuse (z.B. Kellerleuchten) eingesetzt werden. Die Hitze macht ihnen zu schaffen.

Wie bei herkömmlichen Leuchtstoffröhren nimmt auch bei Energiesparlampen die Helligkeit im Laufe ihres leuchtenden Lebens ab. Bei Leuchtstoffröhren nimmt die Helligkeit jedoch mit der Zeit ab, aktuelle Werte von Stiftung Warentest: Unterschiede zeigen sich bei der Helligkeit. Sie liegt am Ende der Dauerprüfung zwischen 69 Prozent (Aldi Nord) und 94 Prozent (Philips PL E D / Pro 20-23W) des Wertes am Anfang der Prüfung. Zur Stiftung Warentest

Kosten-Nutzen-Rechnung

Vergleichen wir eine Energiesparlampe zum Einschrauben in eine normale Glühlampenfassung mit einer Glühbirne: Dabei stellen wir eine 100 Watt-Glühlampe einer 20 Watt- E-Lampe gegenüber. Beide strahlen dieselbe Lichtmenge ab. Über die Lebensdauer der E-Lampe (8.000 Stunden) ergibt sich somit ein Energiepreis von

8.000 h x 20 W x 0,24 €/kWh = 38,40 €.

Die gleich hell leuchtende Glühbirne hätte in dieser Zeit
8.000 h x 100 W x 0,24 €/kWh = 192 €,

also fünfmal soviel Energie gebraucht.

Aber wir müssen die Investitionskosten hinzuzählen: Eine gute E-Lampe kostet ca. 12,00 € eine Glühbirne 1,00 €. Während der Lebensdauer der E-Lampe wären etwa acht Glühbirnen benötigt worden (Lebensdauer nur 1.000 Stunden), weshalb sich die Investitionskosten im Glühlampenfall zu € 8,00 ergeben. Beim Vergleich sieht man deutlich, daß das Glühlampenlicht mit 200,00 € erheblich teurer ist als das der Energiesparlampe mit nur € 50,40; eine Ersparnis von 75 Prozent oder 125 EUR während der Lebensdauer der Enerhiesparlampe (Moderne ESL sollten sogar länger als 8000 Stunden halten, aber sind wir mal konservativ in unserer Rechnung..)

Sogar bei E-Lampen mit kleiner Wattzahl (z.B. 7 W, Anschaffung 6 EUR) ist das Ergebnis heute im Vergleich zu einer Glühbirne von 40 Watt eindeutig: Wir haben immer noch etwa € 19,40 Lichtkosten gegenüber € 84,80 bei der Glühbirne! Viele scheuen den Kauf der teureren Energiesparlampen, nur, weil sie diese Rechnung nicht gemacht haben (Preise von 2012).

Die obige Rechnung geht von den Herstellerdaten aus. Die Zeitschrift Öko-Test hatte jedoch im Jahre 1996 eigene Messungen gemacht und kam oft auf schlechtere Ergebnisse, in einem Fall sogar auf negative Werte. Da uns nicht bekannt ist, worin dieser Unterschied begründet und welche Rechnung die objektivere ist, können wir dies nur kommentarlos wiedergeben. In jedem Fall ist der ökologische Nutzen von Energiesparlampen unbestritten. Schließlich fließen in keine der genannten Rechnungen die Kosten der ökologischen Schäden und deren Folgekosten ein, die durch das Mehr als Stickoxiden und CO2 etc. bei der Verwendung von Glühbirnen zweifellos entstehen, und deren Konsequenzen wir heute nur annäherungsweise erahnen können.

Energiebilanz

Ein Argument, das oft gegen den Einsatz von E-Lampen ins Feld geführt wird, ist deren höherer Energieverbrauch bei der Herstellung. Bedingt durch den komplizierten Aufbau stimmt das auch. Es wird etwa zehnmal soviel Energie für ihre Herstellung verwendet, wie für eine Glühlampe. Berücksichtigt man aber die achtmal kürzere Lebensdauer der Glühbirnen, ist der Energieverbrauch bei der Lampenherstellung schon fast gleich. Der Löwenanteil der Energie wird ohnehin beim Betrieb verbraucht; nur etwa 1% der Betriebsenergie benötigt man zur Herstellung der Lampe. Berücksichtigt man all diese Zusammenhänge, so benötigt man für Herstellung und Betrieb einer 60 Watt-Glühbirne 60,2 kWh. Dieselbe Rechnung ergibt bei einer gleich hellen E-Lampe nur 12,3 kWh. Das sind 80% weniger. Während ihrer gesamten Lebensdauer erspart eine E-Lampe der Umwelt umgerechnet 392 kg CO2, 21,6 kg Flugasche, 2,5 kg Schwefeldioxid und 1,8 kg Stickstoff. Die Gesamtenergiebilanz fällt also eindeutig zugunsten der Energiesparlampe aus.

Informationsquellen

1 “Entladungslampen und Umwelt”

Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V.,
Bonner Talweg 62, 53113 Bonn 1, Tel.: (0228) 216088

2 Öko- Mitteilungen 1/91, S. 14: “Energiesparlampen”,
Klaus Michael, Energiebeauftragter der Stadt Detmold

3 e-mail aus der MAUS-Mailbox des Öko-Instituts Freiburg,
Brett /CL/ENERGIE/UMWELTBILANZ,
Beiträge von: Volker Drecoll, H. Boesche

4 BUND AK Energie
c/o Volker Drecoll, Starenweg 11, 22941 Bargteheide

5 Umweltnachrichten 34/90, Umweltinstitut München e.V.

6 Zeitschrift test 4/87, S. 341: “Überbrückung” -
Vergleich dreier Adaptersockel für Kompakt- Leuchtstofflampen.
Stiftung Warentest, Lützowplatz 11-13, Postfach 4141, Berlin 30, Tel.: (030) 2631-0.

7 Zeitschrift test 10/89, S. 969: “Leichter, kleiner, heller” -
Marktvergleich gängiger Energiesparlampen

8 Zeitschrift test 3/92, “Besser stecken als schrauben” -
Test Energiesparlampen und Adapter

9 Landesgewerbeamt Baden-Württemberg:
“Energiesparende Beleuchtungsanlagen” März 1992 (kostenlos)

10 Zeitschrift ÖkoTest “Was bleibt unterm Strich?” 12/92, S. 43

11 Thomas Wendt, Berlin
email: Thomas@TMB.IN-Berlin.de,
der ebenfalls eine Energiesparlampen-FAQ erstellt hat.

12 Christoph Waller,
http://www.cwaller.de/deutsch.htm?lichtleuchtstoff.htm~information

Aktueller Test der Stiftung Warentest:
http://www.stiftung-warentest.de/online/umwelt_energie/test/1327630/1327630/1334201.html

Adressen

[ABB]
ASEA Brown Boveri, Vertriebsgesellschaft für Installationsgeräte mbH, Impexstr. 5, 64546 Mörfelden-Walldorf, Tel.: (06227) 6050
[Arcotronic]
AG, Heinrichstr. 68, CH-8005 Zürich, Tel.: (0041 1) 2712991
[Conrad]
Electronic GmbH, Klaus Conrad- Str. 1, Hirschau, Tel.: (09622) 30-111
[Düwi]
GmbH: In der Illekatte 2, 58339 Breckerfeld
[Hölter]
Josef GmbH & Co., Lorheidestr. 62-66, 44866 Bochum, Tel.: (02327) 3851
[Hüco]
GmbH, Von den Busche-Münch-Str. 12, 32339 Espelkamp, Tel.: (05772) 567 – 700, www.watt24.de
[Inca]
siehe Narva
[Lindner]
Licht GmbH, Hohmannstr. 3, 96052 Bamberg, Tel.: (0951) 7920
[May&Christe]
GmbH, Hauptstr. 204, 63814 Mainaschaff, Tel.: (06021) 7060
[Mazda]
Licht, Geschäftsbereich der Granus Industrie Komp. GmbH, Postfach 1405, Limburg, Tel.: (06431) 706-0
[Megaman]
eigentlich “IDV Import- und Direktvertriebsges. mbH”, siehe www.megaman.de
[Narva]
NARVA Lichtquellen GmbH + Co. KG, Brand-Erbisdorf Tel.: (037322) 17200, 17202 Fax: (037322) 17203, 17223 | office@narva-bel.de | www.narva-bel.de
[Osram]
GmbH, Hellabrunner Str. 1, 81543 München, Tel.: (089) 62131
[Philips]
GmbH, Unternehmensbereich Licht, Steindamm 94, 20099 Hamburg, Tel.: (040) 2811
[Radium]
Lampenwerke, Postfach 1440, 51688 Wipperfürth, Tel.:(02267) 810
[Südlicht]
GmbH, Postfach 1506, Limburg, Tel.: (06431) 706150
[Sylvania]
GTE Licht GmbH, Graf-Zeppelin-Str. 9-11, 91056 Erlangen, Tel.: (09131) 9960
[Thorn]
siehe Tungsram
[Tungsram]
General Electric Tungsram Lighting GmbH, Otto-Hahn-Str. 21, 35510 Butzbach, Tel.: (06033) 8980

Weitere sehr gute Information über ESL

Kontakt: Andreas Delleske post(at)dellekom.de

Kommentare, Ergänzungen, Korrekturen und Verbesserungsvorschläge sind immer willkommen.

Hier eine gute Ergänzung von Herrn Dirlewanger

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Andreas Delleske am 31. Januar 2015, 12:59, 140795 hits

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Kommentare unserer Besucher:

  1. Martine Hardy

    Sehr gute, informative Seite mit “seriösen” Quellenangaben (brauchte die Info für einige Unbelehrbare…)

    Danke schön! :-)
  2. rehm

    Völkner elektronic ist seit bald zehn Jahren nach der vollständigen Übernahme durch Conrad nicht mehr existent.

    Danke schön, habe ich rausgenommen! Die Liste der Hersteller wollt ich eh mal überarbeiten..
  3. Martin

    Gute Seite! Nun noch eine Frage: Welche Lampen werden in Deutschland hergestellt? (Ich möchte die deutschen Arbeitsplätze sichern)

    (Danke!) Tut mir leid, da kann ich nix zu sagen. Heute muß man sogar damit rechnen, daß Osram in China fertigen läßt... Narva war mal ein deutscher Hersteller, ursprünglich in der DDR beheimatet...
  4. Roy

    Sehr informativer Artikel.
    In Ihrem Adressliste fehlt noch die Firma “IDV Import- und Direktvertriebsges.mbH” besser vielleicht bekannt unter dem Namen “Megaman” ( www.megaman.de ).

    Die Kompaktleuchtstofflampen der Firma “INCA” wurden schon kurz vor der Wende in der DDR und einige Zeit danach im Narva Lampenwerk hergestellt. Einige der Lampen von damals brennen noch heute nach mehr als 15 Jahren, tagtäglich in unserer Wohnung (inclusive vieler An- und Ausschaltungen) z.B. in WC, Küche, Wohnzimmer.
    Die Firma ist aber meines Wissens bei NARVA integriert worden. Die Firma NARVA produziert auch immer noch “Energiespar” Leuchtmittel z.B. Tageslichtlampen.

    Ja, danke für die Blumen und vielen Dank für die zusätzliche Information! Ich werde Megaman in die Liste natürlich aufnehmen, da sie sogar (was mich ehrlich gesagt überrascht hat) gute und sehr gute Wertungen bei Stiftung Warentest bekommen haben...
  5. hans dampf

    Diese Seite war sehr informativ, jedoch bleiben einige Fragen unbeantwortet. Es wäre interesstant, den Energieaufwand für das Recycling in die Energiebilanz einzubeziehen. Des Weiteren möchte ich gern auf folgendes Zitat eingehen:
    “Der Einsatz von Entladungslampen (das ist der Überbegriff für die hier interessierenden Lampentypen) zu Beleuchtungszwecken anstelle von Glühlampen bedeutet bereits heute eine Energieeinsparung von 150 Mrd. kWh pro Jahr.”

    Unter welchen Annahmen wurde diese Aussage gemacht? Man sollte bedenken, dass, bedingt durch die Nutzung, nicht jede konventionelle Glühlampe durch eine Energiesparlampe ersetzt werden kann. Darüber hinaus ist zu erwähnen, dass Supermärkte, Büros, etc. seit Jahrzehnten Leuchtstoffröhren einsetzen. Wie kommt diese Zahl zustande?

    Ich danke dem Autor dieser Seite für seine Mühen, diese Seite sowohl aktuell als auch neutral zu halten.

    nun ja neutral.. danke für die Blumen aber kann man bei Fakten von Neutralität reden? Zu den Zahlen: Es kann sein, daß die recht alt sind, ich weiß auch nicht mehr von wo ich die habe, sollte man mal neu nachschlagen.. das stimmt schon. Danke für die Anmerkungen!
  6. Dani

    Tolle Seite. Nur kurz zwei Anmerkungen. 1. Die Osramlampen sind mittlerweilen kleiner geworden. So ist die Dulux El Longlife 11W nur noch 117mm (inklusive Sockel) lang. 2. Zur Frage im Forum, welche Lampen noch in Deutschland hergestellt werden: die Osram Dulux EL Longlife in Stabform werden noch in Deutschland hergestellt. Die runden kommen hingegen aus Asien.

    Danke für die Info! Ich komm leider grad nicht dazu alles was hier gutes bemerkt wird einzuarbeiten, sorry.. hoffe es ist OK wenns erst mal nur hier steht..
  7. HÜCO electronic GmbH

    Eine wirklich sehr ausführliche und informative Seite!
    Leider ist bei unserer Telefonnummer die letzte Stelle abhanden gekommen. Richtig wäre 05772 / 567 – 700
    Seit 2005 betreiben wir auch einen Online-Shop mit vielen Informationen und FAQ unter: www.watt24.de

    Vielen Dank! Sie sind der erste Hersteller, der sich direkt meldet - vielen Dank! Änderungen habe ich nachgeführt.
  8. Katharina Gehrsitz

    Sind die Energiesparlampen dimmbar?

    Siehe dazu meine Bemerkung im Abschnitt Lebensdauer: "An dieser Stelle soll nicht unerwähnt bleiben, daß man Energiesparlampen nicht mit gewöhnlichen Dimmern betreiben kann. Dazu sind spezielle Vorschaltgeräte notwendig, die meist auch gesonderte Vorrichtungen (Zündstreifen) an den Röhren erfordern." Für die normalen ESL zum Auswechseln kann die Frage klar verneint werden. Wer Dimmer dafür dennoch anbietet, tut dies auf Kosten der Lebensdauer der Leuchten und starkem Flackern im gedimmten Betrieb
  9. Morchel

    Sehr interessanter und endlich mal komplett zusammengefaßter Beitrag! Trotzdem eine Frage: wie hoch liegen die Herstellungskosten einer Energiesparlampe im Verhältnis zur Glühbirne? Müßte man diesen Mehrverbrauch nicht auch mit einrechnen?

    Danke schön! Meinen Sie die energetischen Kosten oder die wirtschaftlichen? Die wirtschaftlichen können Sie ja auch am Preis der Leuchten ablesen. Das Öko-Institut hat bereits vor Jahren eine "Produktlinienanalyse Energiesparlampen" gemacht, in der genau erläutert wird, wie die Umwelt durch ESL oder Glühbirnen belastet wird. Die größte Belastung ist immer noch das durch Verbrennung von Kohle bei der Stromerzeugung freigesetzte Quecksilber in der Atmosphäre! Und für Glühlampen wird demnach sehr viel mehr Quecksilber freigesetzt... Es ist also selbst von daher sinnvoll, Strom effizient einzusetzen (man kann auch sagen zu sparen). Zudem sparen die ESL in wenigen Monaten die Energie die zu iherer Herstellung aufgewandt wurde.
  10. Michael Schönitzer

    Sehr schöne Seite! Da haben sie viele Infos & vor allem Zahlen die ich noch nicht kannte!

    Dabke!

    Aber sie sollten sie wohl mal wieder überarbeiten & aktualisieren. Bsp:

    * Schaltfestigkeit & Strompreis sind stark gestiegen -> Ausschlaten lohnt sich schon ob ~2 min!

    * was die radioaktive Stoffe angeht so widersprechen sie sich selbst.

    Ah?

    * warum geben sie die Werte v. 1992 an?

    Weil ich damals mit der FAq angefangen habe und keine neueren Zahlen habe.

    *Es gibt inzwischen normal dimmbare ESL!
    etc.

    Haben Sie eine Marke? Testergebnisse? Ich bin da ehrlich gesagt skeptisch..

    Ich bin übrigens einer der Hauptautoren des Wikipedia Artikels. Auf meine Homepage finden sie noch ein Faltblatt über ESLs welche ich in gedruckter Form verteile.

    Klasse! Werde ich nochmal genauer angucken...

    Grüße,
    Michi

    PS: warum ist die Kommentar-Box so klein? Ist n’ wenig unangenehm!

    Voreinstellung. Änder ich mal bei Gelegenheit. Danke!
  11. Jan Weinmann

    Prima! Wollte so eine Seite immer selbst schreiben, aber… naja… Faulheit, du siegst. ;-)

    Fachlich alles richtg, wunderbar erklärt, eine gute Grundlage also, verschiedenen Leuten die ESL näher zu bringen.

    Großes Lob!

    Einzig der Abschnitt mit der Dimmbarkeit sei soweit ergänzt, dass die Röhren mit Zündstreifen nicht mehr handelsüblich sind, ebenso wie die Vorschaltgeräte. Mittlerweile sind Leuchtstoffröhren an EVGs hervorragend dimmbar – aber immer noch nicht über ‘herkömmliche’ Dimmer.

    Röhren mit Zündstreifen werden vielleicht nur noch bei Theatern eingesetzt, aber dort nach wie vor! Sie haben recht, handelsüblich sind sie nicht (mehr). Dimmbarkeit: Würde mich interessieren: Kennen Sie einen Hersteller? Vielen Dank!
  12. Erhard Bettermann

    Sehr gute Inf.Verbrauchen Energiesparlampen mehr Strom, wenn sie nur kurz eigeschaltet werden? (z.B. Flur)

    Klares Nein. Steht aber soweit ich mich erinnere schon in meinem Beitrag
  13. Konrad Zuse

    Ich setze in der Wohnung seit Jahren diverse ES.Lampen ein. Ich kann die Angaben zur hohen Lebensdauer in keiner Weise nachvollziehen. Auch teure Lampen von Megaman halten oftmals nicht länger als Glühbirnen. Anscheinend stimmen die Daten nur unter Laborbedingengen. Ziemlicher Schwindel. Die Leuchtkraftangaben sind auch massiv schöngeredet.

    Das kann ich nicht nachvollziehen. Zum Beispiel Stiftung Warentest hat kritische Tests gemacht und bei modernen Markenlampen keine Abweichungen oder nur kleine festgestellt. Wenn Sie natürlich IKEA-China-Billiglampen verwenden, wundert michs nicht und wenn sie die Lampen so einsetzen daß ein Hitzestau entsteht. Bedenken Sie, Herr Zuse, daß bei Ihrem eigenen Rechner Z22 täglich Bauteile ausgefallen sind!
  14. Jan Marten

    Sehr informative Seite, zu der ich aber noch ein paar Fragen habe:

    Vielen Dank!

    Thema Energiesparlampen: Welche Substanz(en) wird (werden) in den Schmelzsicherungen der EVGs verwendet? Gibt es im Zusammenhang mit Kompaktleuchtstofflampen auch Leuchtstoffe auf organischer Basis bzw. mit Beimengungen organischer Substanzen?

    Tut mir leid, auf beide Fragen weiß ich keine Antwort. Die Schmelzsicherungen sind jedoch winzig - Lottropfen habe ich dort noch keine gesehen - es dürfte sich um Kupfer oder Silber handeln. Organische Substanzen dürften bei dem Elektronenhagel vermutlich schnell zerstört sein. Alle Materialien in der Röhre lassen sich aber sehr gut wiederverwerten und am Horizont stehen schon die LED, welche die Röhren früher oder später ablösen werden.
  15. Groucho Marx

    Hi, mich interessiert die Energiebilanz besonders. Lich schalten wir meistens im Winter ein da es länger dunkel ist. Zufällig heizen wir auch im Winter. Durch die uneffektive Lichtausbeute der Glühlampe die viel zu viel Wärme erzeugt, heizen wir aber den Raum und sparen dadurch Heizkosten und somit auch kosten! Wo kommmt das denn in der Rechnung vor?

    Generell zu Seite ein riiiiiiiesen Lob! Hilfreich und empfehlenswert!

    Weiter so!

    Vielen Dank!

    Wenn Sie mit Strom heizen (selbst indirekt über eine Glühbirne) verschwenden Sie viel mehr Energie als Sie vor Ort an Heizung sparen: Für jede Kilowattstunde die Sie verbrauchen, werden 2 Kilowattstunden in den Kühltürmen der Kraftwerke an die Umgebungsluft verschwendet. Allein deshalb ist Energieeffizienz geboten.

    Im übrigen sind die Verluste durch unkontrollierte Lüftung in einem konventionellen Haus viel höher als der Wärmebeitrag durch Hausgeräte. Kommt das in Ihren Überlegungen vor? :-)

    Hier ein Tip für Sie

  16. Teller Rand

    Hallo

    ich habe eine Energiesparlampe von K-Classic (11 W, E27), der Hausmarke von Kaufland. Die Lampe wird beworben mit “Soft Start – ohne Flackern”, was auch stimmt; sie ist sofort hell.
    Allerdings gibt es ein Flackern, wenn ich die Lampe ausmache.
    Ist in der Lampe ein zu großer Kondensator verbaut, der sich stundenlang entlädt?

    Hm. Wie muß man sich das vorstellen - Lampe geht aus und dann sofort wieder kurz an? Erklären kann ichs aus der Ferne kaum - außer daß Sie nicht die Phase unterbrechen beim Abschalten sondern den Nulleiter und dadurch 230 Volt zwischen Leuchte und Außenwelt bestehen - es reicht nicht zum Funktionieren der Elektronik, aber je nach Umgebung zündet das Gas noch ein paarmal solange die Lampe warm ist. Schaun Sie mal nach ob wirklich die Phase getrennt wird beim Abschalten. Lassen Sies bitte besser einen Elektriker machen wenn Sie nicht wissen was die Phase ist.

    Oder sind das gewollte “Probezündungen” damit die Lampe sofort hell ist, beim Einschalten.

    Nein.

    Im Kaufland wurde nur gemeint: Das muss so sein…

    Das würde ich eher als Fehlzündung im Hirn des Mitarbeiters wahrnehmen.

    Mfg Der Rand des Tellers

  17. cBein

    Vielen Dank, für diese sehr informative Seite.

    Danke für die Blumen!

    Wie sieht es bei Straßenbeleuchtung aus. Dort besteht ja ein gewaltiges Potential, denn der Großteil der Leuchten ist noch mit energiefressenden Quecksilberdampfleuchten ausgestattet. Ein Austausch ist also unter energetischem Gesichtspunkt angeraten.

    Quecksilberdampflampen sind nicht besonders energiefressend. Etwas besser sind die gelborangenen Natriumdampflampen mit elektronischem Vorschaltgerät, besser wären LEDs, die aber noch sehr teuer sind und nicht überall hell genug. Wartet man nun auf die in einigen Jahren allmählich bezahlbaren und rentablen LED oder rüstet man Natrium und EVGs nach? Schwierige Frage.

    Nach meinem Kenntnisstand liegt bei der Außenanwendung von Kompaktleuchtstofflampen jedoch ein Schwachpunkt, da diese bei Frosttemperaturen deutlich an Leistung verlieren sollen. Gibt es hier mittlerweile Erfahrungswerte, insbesondere hinsichtlich der Frage internes/externes bzw. konventionelles oder elektronisches Vorschaltgerät?

    Ich dachte eigentlich das Thema Vorschaltgerät wäre auf dieser Seite ausführlich behandelt? Schlagen Sie Kompakt-Leuchtstiffröhren für die Straßenbeleuchtung vor? Eine ESL die länger in Betrieb ist heizt sich im Gehäuse selbst genügend auf um in einem guten Effizienzbereich zu arbeiten.

  18. mir

    die hier aufgeführte gesamtenergiebilanz berücksichtigt weder die immens aufwendige, fachgerechte entsorgung, noch das herankarren per LKW, schiff, etc. der zig einzelnen bauelemente und stoffe die für die herstellung notwendig sind. dazu kommt die energie die zusätzlich nötig ist um die wesentlich umfangreicheren fertigungsstraßen herzustellen…

    durch ihre einfache herstellung, ihr geringes gewicht (stichwort transport) und ihrer unkomplizierten entsorgung ist die glühlampe gegenüber der “energiesparlampe” (trotz des mehrverbrauch während ihres betriebes) IMMERNOCH umweltfreundlicher und steht in der wirklichen gesamtenergiebilanz besser da.

    von der gesundheitsgefährdung durch die emittierte hochfrequente strahlung und des absolut unnatürlichen lichtspektrums mal ganz zu schweigen…

    Tut mir leid, Sie irren: Das Öko-Institut hat bereits vor langer Zeit in einer "Produktlinienanalyse Energiesparlampen" festgestellt daß allein die viel höhere Quecksilberemissionen bei der Kohleverstromung für Glühlampen viel mehr verschmutzen als selbst eine ungeordnete Entsorgung von Energiesparlampen. Oder wie erzeugen Sie den Strom für Ihre Glühbirnen? Auf das "unnatürliche Lichtspektrum" und die "hochfrequente Strahlung" würde ich erst dann eingehen wenn Sie Studien benennen könnten bei denen Bedenklichkeit attastiert würde. Ich weiß jedoch von Metastudien, unter anderem auch vom Öko-Institut, bei dem kein Zusammenhang zwischen Elektrosmog und gesundheitlichen Beeinträchtigungen festgestellt wurde. Wenn sie sich zum anderen auch nur ein einziegs Mal ein Spektrogramm einer Glühbirne ansehen würden dann wäre Sie Ihre Bemerkung über das "unnatürliche Licht" selbst peinlich.
  19. Andy

    Vielen Dank für die Seite. Was mir noch zur Gesamtbilanz einfällt:

    1. Eine ESL geht durch Runterfallen oder ähnliche mechanische Beanspruchungen wie Zerstörungen durch Leitern exakt genauso oft kaputt wie eine Glühbirne, kann also im Durchschnitt ihre Investition nicht ausschöpfen. Das kann eine Glühbirne zwar auch nicht, aber diese ist ja wesentlich günstiger.

    "Investition im Durchschnitt nicht ausschöpfen": Wie bitte? Mir ist noch keine einzige ESL heruntergefallen, und ich bin 43. Ich kann nicht glauben daß dies ein Argument sein soll.

    2. Ein ähnlich gegen die ESL sprechender Faktor ist die Ausschussquote. Dieser potenziert sich durch die Elektronik in der ESL sogar noch. Eine Glühlampe funktioniert quasi immer nach der Herstellung.

    Sie wissen doch selbst daß das Gegenteil der Fall ist: Man tut gut daran jede Glühbirne beim Kauf zu testen, bei ESL benötigt man das nicht.

    Energiebilanztechnisch gesehen ist es dabei völlig unerheblich, ob die ESL erst beim Kunden ausfällt oder schon im Werk bei der Qualitätskontrolle die Fehlfunktion festgestellt wurde.

    Haben Sie Zahlen über den Ausschuss bei ESL im Werk? Und wie hoch dort die Widerverwertungsquote ist? Bevor Sie antworten, nehmen Sie zur Kenntnis daß ich selbst einmal an einem Gerät mitgearbeitet habe das die Qualität und das Spektrum von ESL in der Firma überwacht. Es könnte sein Sie werden von Fakten erschlagen.

    3. Wie schon angemerkt wurde, sollte die langfristige Umweltbilanz betrachtet werden. Genau dort liegt meines Erachtens wie auch bei der Atomenergie der Knackpunkt, über den die meisten leider hinwegsehen, weil es eben auch extrem schwer ist, dies in Zahlen zu fassen. Es werden niemals alle Menschen ordnungsgemäß ihre ESL als Sondermüll entsorgen und selbst wenn, dann kostet es meiner Einschätzung nach erheblich mehr Energie und Aufwand, eine ESL umweltneutral zu “verschrotten” bzw. zu recyclen als eine Glühlampe.

    Lesen Sie bitte die "Produktlinienanalyse Energiesparlampe" des Öko-Instituts - ich muß mich ständig wiederholen.
  20. Günther

    Wenn eine Quecksilberdampflampe im Wohnbereich zerbricht, also auch jede sogenannte “Energiesparlampe”, welche auf dieser Technologie basiert, besteht akute Gefahr für die Gesundheit!!!!! Dies wird sogar von den sonst absolut schmerzlosen Leuten vom Umweltbundesamt gesagt, besonders gefährdet ist die Entwicklung des Gehirns von Kindern, bereits geringste Mengen von Quecksilber hinterlassen bleibende schlimmste Schäden!!!!!! bitte auch dies im Abschnitt Müll berichtigen !!!!!!!!

    Wenn Sie die Seite bei UBA durchlesen haben Sie auch gelesen dass man Quecksilber auch rauslüften kann. Und Quecksilberdampflampen gehören nun mal nicht in die Hände oder Reichweite von Kindern, wenn sie zerstört werden können. Akute Gefahr besteht nicht, denn akut bedeutet dass ich zum Arzt muss.
  21. Oliver-Frank Basedow

    Sie schreiben unter Eintrag 15 :
    “Für jede Kilowattstunde die Sie verbrauchen, werden 2 Kilowattstunden in den Kühltürmen der Kraftwerke an die Umgebungsluft verschwendet. Allein deshalb ist Energieeffizienz geboten.”

    Kann doch nur heißen :
    Also sollte man vorrangig dort die Effizienz erhöhen !
    Stichwort : Fernwärme etc.

    Absolut - siehe zum Beispiel www.bhkw-jetzt.de

    Bei der “Verteufelung” der klassischen Glühlampe vergißt man gerne, dass die Lebensdauer kartellbedingt künstlich reduziert ist und wurde.
    Auch bei Halogenlampen ist das mittlerweilen so. Hatte man bisher mit angegebenen 2000 h bei Halogen doppelte Dauer als zu den 1000 Stunden der Glühlampe, so muss man heute feststellen, dass es Halogenlampen gibt, die auch mit nur 1000 Stunden markiert sind.

    Ja, die LED mit 40.000 Stunden Lebensdauer machen sich ja gerade auf den Weg die Glühfadenleuchten abzulösen..

    Diesen Kommentar bitte jetzt nicht missverstehen. Ich benutze über 25 Jahre schon ESL.
    Die oft kritisierte mangelnde Lebensdauer gegenüber den Werbeversprechen kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.
    Jetzt erfolgt peu à peu die Ablösung und Ergänzung durch LED-Technik.

    Gesegenete Grüße

    Ebenfalls, danke!
  22. Robin Ray

    Kann man in einem Leuchtenträger Energiesparlampen verschiedener Stärke (z.B. 11Watt zusammen mit 5Watt) verwenden?

    Vielen Dank und viele Grüße

    Hallo Robin,
    sofern es sich dabei um ESL zum Einschrauben handelt (Typ 1 auf dieser Seite) ist die Antwort ein klares Ja. Bei allen anderen Typen muß man sich das zugehörige, in die Leuchte eingebaute Vorschaltgerät anschauen, ob es das zuläßt. Viel Erfolg!

  23. Werner Labuhn

    Ein Trauerspiel ohnegleichen!
    Osram, Philips & Co haben die Entwicklung im LED-Geschaeft vollkommen verschlafen, Philips u.a. haben Entwicklungs-Kapazitaeten jahrelang verschleudert, in dem sie sich hauptsaechlich auf die Spielereien mit Farbwechsel-LED beschraenkt haben statt Hochleistungs-LED fuer Haushalt und Industrie zu entwickeln.
    Die haben wohl gedacht, noch jahrelang die Maschinen mit Fertigung der ESL auszulasten. Die Entwicklung hat die vollkommen ueberholt. Verzweifelt suche ich Ersatz fuer ESL mit G24Q-2 Sockel (kurz) Ja, es gibt welche, aber fast ausnahmslos gefertigt in China mit CE-Kennzeichen, allerdings muessen EVG entweder ausgebaut oder gebrueckt werden. In den USA und Canada gibt es mittlerweile LED der 3ten Generation (Lunera Helen Lamp), wo das EVG beibehalten wird und auch nicht gebrueckt werden muss.
    Und das sogar dimmbar. CE bzw. EU-Zulassung bisher Fehlanzeige. Das waere ein Massenmarkt, diese Dinger sind massenhaft in Buero und Industiegebaeuden verbaut. Nur alte ESL raus und neue LED rein!
    Und diesen Markt lassen die sich einfach abnehmen! Da sitzen einfach die falschen Leute als Entscheider in den Firmen, diese Bremser sollte man endlich mal rauswerfen!
    W. Labuhn

  24. Thomas

    Erstmal danke Andreas für den tollen Beitrag. Vielleicht sollte er aber, was die Lichtausbeute-Werte im ersten Abschnitt etwas angepasst werten.
    Die Lichtausbeuten von Leuchten haben sich deutlich verbessert. Leider wird aber immer noch klar dargestellt, ob es sich dann immer nur um die Lichtausbeute der LEDs selbst oder mit allen Verlusten durch Vorschaltgerät und Optik, sowie ggf. Degradation (also Rückgang der Lichtausbeute durch Erwärmung) handelt. Da werden aus 120lm/W dann plötzlich echte 70lm/W oder sogar noch weniger. Lobenswert stellt das der Hersteller LEDON und Hersteller ausgezeichneter LED Lampen an diesem Beispiel http://www.ledclusive.de/LED-Lampen-E27/LED-Lampe-E27-12-5W-A66-von-LEDON-3er-Set::400.html dar. Das sind dann jeweils die echten gemessenen Werte.

    Zu Beitrag von Werner. Bin mir nicht sicher, ob die großen Deutschen das verschlafen haben. Ich würde eher sagen. Ehrlichkeit währt am Längsten. Und die Produkte aus Asien entsprechen leider meist nicht den EU-Richtlinien und dürften gar nicht hier sein. Doch das ist gleich noch eine andere Geschichte.

  25. Dirk M.

    Bin leider erst heute auf diese Seite gestossen. Habe mit grossem Interesse Ihre Ausführungen gelesen und bedanke mich für Ihre gelungenen ausführlichen Darlegungen !
    Dass manch ein Kommentator die Anwendung von “Elektrowärme” fehleinschätzt, ist bei dem mitunter vorhandenen Desinteresse oder der Unkenntnis für (Erzeugungs- /Anwendungs)-Wirkungsgrade kaum verwunderlich.
    Beisteuern möchte ich als Fachmann und Intereeierter mit Zeit (ü 70) meine langjährigen Erfahrungen mit LSL deren EVG/Röhrenwendeln defekt gingen. Intakte EVG´s lassen sich bei Leistungsbeachtung als wirtschaftlicher Ersatz für Drossel mit Starter ersetzen; bei Defekt einer Heizwendel lässt sich die Lebenszeit durch Überbrückung der “Fehlstelle” verlängern – (nur für Insider!).
    Danke, macht bitte so weiter!

    Danke danke :-) - schöne Feiertage!

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Stand 9.5.2016: Keine Störungen bekannt.